BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1951
Juli 1951

Samstag, 14. Juli 1951


1. Mose 21,4-8; Römer 8,6-10

„Abraham beschnitt seinen Sohn Isaak, wie Gott es ihm geboten hatte.“ Über die Bedeutung, auch über die geistliche Bedeutung der Beschneidung sprachen wir im Bibellesezettel am 24. und 25. Oktober 1950; es ist wichtig, dies uns ins Gedächtnis zurückzurufen! – Wir können uns denken, mit welcher Liebe und Sorgfalt der kleine Isaak gepflegt und erzogen wurde, und mit welcher Freude die Eltern sein Heranwachsen, seine Entwicklung verfolgten, zumal sie mit der Zeit sicher beobachten konnten, daß ganz anders als bei Ismael ein göttlicher Sinn in dem Knaben war. Denn neben Isaak, zeigte sich bald gründlich der wahre Charakter Ismaels. In der Tat war das Aufkommen des kleinen Isaaks im Hause Abrahams wirklich das, was die Einpflanzung der neuen Natur im Leben des Bekehrten bedeutet. Ismael veränderte sich nicht zu seinen Gunsten, aber Isaak wurde geboren! [Lies Spr. 27,22; Pred. 1,15, vgl. Eph. 4,20-24.] Die Schrift sagt: „Was aus Fleisch geboren ist, ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, ist Geist!“ So ist auch eine Wiedergeburt nicht eine Veränderung der alte Natur, sondern die Einführung und Entfaltung einer neuen. [Lies Kol. 2,13.14; 3,1-4.9.10.] Es ist das neue Leben Christi, des zweiten Adam, gegründet auf das vollbrachte Erlösungswerk unseres Herrn und in vollkommener Übereinstimmung mit dem herrlichen Heilswillen Gottes. In dem Augenblick, in dem ein Sünder von Herzen an den Herrn Jesus glaubt und sich freudig zu Ihm bekennt, tritt er in den Besitz des neuen Lebens ein, und dieses Leben ist Christus ähnlich. Der Erlöste ist nun aus Gott geboren – ein Kind Gottes! [Lies 1. Joh. 5,11.12.]

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