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JAHRGANG 1951
April 1951

Samstag, 14. April 1951


1. Mose 19,23-26; Hiob 18,5-21

„Als dann die Sonne über dem Land aufgegangen war, ließ der Herr Feuer und Schwefel vom Himmel herab auf Sodom und Gomorra regnen und vernichtete diese Städte und die ganze Jordanebene samt allen Bewohnern der Ortschaften und allem, was auf den Fluren gewachsen war.“ Ein entsetzlicher Morgen brach an! Noch lagen die Leute von Sodom und Gomorra nach Tagen voller Sünde und Nächten voller Greuel in tiefem Schlaf. Da fielen schreckliche Donnerschläge, und Blitze zuckten. Der Himmel rötete sich in dunkler Glut und Gottes Gericht stürzte sich herab. Viele blieben trotzdem im Taumel des Schlafes, andere erwachten erschreckt, meinten aber, ein gewöhnliches Gewitter nahe und würde auch wieder vergehen wie schon oft. Doch die Blitze schlugen ein, alles fing an zu brennen, selbst der asphalthaltige Boden brannte. Schwefel regnete vom Himmel und die ganze Luft war voll Flammen! Entsetzt stürzten die Menschen aus ihren Häusern. Wohin sollten sie fliehen? Auf den Straßen wälzten sich ihnen brennende Schwefelschwaden entgegen. Hie und da brach der Boden ein und es entstanden tiefe Abgründe, in die man hineinfiel. Selbst die schönsten Paläste brachen zusammen und Stätten, welche jahrelang Zeugen unmenschlicher Greuel gewesen, wurden zu Trümmern. Keiner konnte dem anderen mehr helfen, und man hörte von allen Seiten die Verzweiflungsrufe: „Sodom sinkt – Gomorra sinkt – Zeboim sinkt – Adama sinkt in die Tiefe! [Lies 5. Mose 29, 10-29.] Nach den geschichtlichen und geologischen Forschungen ist das Tote Meer, nicht wie man gewöhnlich angenommen hat, erst bei dem Untergang des Siddimtales entstanden, sondern entsprechend den Entdeckungen der Gelehrten bestand der nördliche Teil des Toten Meeres schon vorher. Wir können uns denken, wie die dunklen Fluten sich über die zerstörten Städte dahinwälzten. Schließlich bedeckte das Tote Meer alles! [Lies Hes. 38,17-23; vgl. Ps. 11,6.]

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