BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
Juli 1950

Donnerstag, 13. Juli 1950


1. Mose 13,7.8; Psalm 52,7-9

Wenn Gläubige untereinander in Unfrieden und Streit geraten, besonders auch im Blick auf „Mein“ und „Dein“, so sind nicht nur die äußeren Verhältnisse Schuld, sondern vor allem die Selbstsucht und der Ehrgeiz, wie auch Rechthaberei, Machtgelüste oder Geldgier im Herzen. Irdische Gesinnung macht sich geltend, und die himmlische Gesinnung wird häufig dabei erstickt. An sich ist irdischer Besitz für wahre Christen nicht unerlaubt, aber doch sehr gefährlich. Das menschliche Herz ist eben sehr geneigt zur Habsucht. Die Schrift sagt: „Die, welche darauf ausgehen, reich zu werden, geraten in Versuchung und allerlei Schlingen, sowie in viele törichte und schädliche Begierden. Auf solche Weise stürzen sich die Menschen in Untergang und Verderben; denn eine Wurzel alles Bösen ist die Liebe zum Geld!“ (Lies 1. Tim. 6,3-11; [Spr. 15,27; 2. Kön. 5,15-27.]) Wie oft doch entstehen Erbschaftsstreitigkeiten unter Menschen, die vorher in Liebe verbunden waren! Wirklich, es ist schwer, irdische Güter und Ehren ohne Schaden für die Seele zu besitzen, und doch ist dies nicht unmöglich! Die Schrift sagt allerdings: „Leichter ist es, daß ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als daß ein Reicher in das himmlische Königreich eingehe!“ (Lies Matth. 19,23-26.) Dennoch darf man von keinem Reichen sagen oder denken: Es ist unmöglich für ihn, ein wahrer Mensch Gottes zu werden! Wir wollen nur achten auf die Mahnung der Schrift: „Fällt euch Reichtum zu, so hängt euer Herz nicht daran!“ Der Apostel Paulus schreibt: Eins muß ich euch sagen, meine lieben Brüder und Schwestern, die Zeit bis zur Wiederkunft des Herrn Jesu ist nur noch kurz; deshalb sollen die, welche sich der Welt, ihrer Güter und Einrichtungen bedienen, innerlich so gelöst davon sein, als brauchten sie das alles nicht! Die Welt, wie wir sie jetzt um uns her sehen, ist ja von Gott aus schon dem Untergang geweiht!“

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