BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Jahrgänge -- 1950 -- 6. Januar
Diese BLZ Andacht: -- IM ORIGINAL -- Erweitert

Voriger Tag -- Nächster Tag

JAHRGANG 1950
Januar 1950

Freitag, 6. Januar 1950


1. Mose 7,1; Apostelgeschichte 8,26-40

Gott sprach zu Noah: „Gehe in die Arche, du und deine Familie; denn Ich habe dich gerecht vor Mir erfunden in diesem Geschlecht!“ Das Hineingehen in die Arche ist ein Bild von der Bekehrung: sie ist eine einmalige entscheidende Tat! – Noah brauchte mit seiner Familie nicht wiederholt in die Arche zu gehen – nein, sie gingen ein für allemal hinein! Sie hätten auch gar nicht mehr hinausgehen können, denn da wären sie sofort im Wasser untergegangen. So muß auch die Bekehrung nicht immer von neuem geschehen, wie manche gemeint haben, dieselbe müsse durchs ganze Leben fortgehen! O nein, sie ist eine einmalige und für immer geltende Übergabe an Christus, ein Lebensbund mit Ihm. [Lies Apg. 2,37-47.] Wohl kann einer längst wissen: Du solltest in die Arche gehen! Es kann jemand jahrelang sich abkämpfen und herumquälen: Soll ich mit der Welt brechen – meine weltlichen Freuden und Freunde aufgeben? Soll ich meiner Lieblingssünde absagen? Muß ich das? Dieser Kampf mag, wie gesagt, lange dauern; ist aber sehr gefährlich. Doch die schließliche Entscheidung: „Ja, ich will, Herr!“ Hier bin ich: Nimm mich hin als Dein Eigentum!“ – ist doch das Werk eines Augenblicks. Ja, wirklich: Heute noch kannst du bekehrt und gerettet werden, wenn du es noch nicht bist! Die meisten Bekehrungen, von denen uns das Neue Testament erzählt, sind sehr schnell geschehen. – Denken wir nur an die Bekehrung der Jünger, die Bekehrung der Lydia, des Kerkermeisters - an die dreitausend Menschen der ersten Pfingsttage.

Spurgeon erzählt: Da war ein alter Mann im Dorf – einer der schlechtesten Menschen des Ortes. Ein starker Trinker war er; Fluchen und Schwören kennzeichneten ihn. Doch an einem Sonntag kam er in die Kapelle. Mein Bruder predigte über die Worte: „Jesus weinte über Jerusalem!“ Der arme Mann dachte: sollte Jesus wirklich über einen so elenden Menschen wie mich geweint haben? Am Schluß kam er zu dem Prediger mit den Worten: „60 Jahre habe ich unter der Flagge des Teufels gesegelt. Es ist Zeit, daß ich einen neuen Herrn bekomme. Ich will fortan unter der Flagge des Königs Jesus Christus segeln!“ – Von diesem Tage an wurde der Mann ein Beter, der in aller Schlichtheit und Aufrichtigkeit dem Sohne Gottes diente! [Lies Phil. 3,14; 1. Kor. 6,9-11.]

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 26.10.2013 10:10 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)