BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1949
Juni 1949

Dienstag, 14. Juni 1949


1. Mose 3,15; Joh. 16,7-11

Der tückische giftige Biß der Schlange in die Ferse des „Weibessamens“ deutet nur zu klar hin auf die Todesleiden, die der Teufel dem Sohne Gottes am Kreuze bereitete. Die Schrift sagt: „Weil nun die Kinder die Christus erlösen wollte, alle einen Leib von Fleisch und Blut tragen, so hat auch Er gleicherweise einen solchen Leib angenommen, damit Er durch seinen Tod den zunichte mache, der die Macht des Todes innehat, das ist der Teufel!“ [Hebr. 2,14.15; vgl. Hiob 33,23-28; Psalm 56,13.] Die Geschichte von Golgatha redet laut von diesem Fersenstich. [Lies Mark. 15,33-39.] Wir denken hier etwa an die Wut, mit der der Satan die Herzen der Juden gegen ihren Messias erfüllte, so daß sie nicht ruhten, bis Er mit durchbohrten Händen und Füßen blutend und sterbend am Kreuze hing. Da siehst du, wie die höllische Schlange zischend und wütend ihren Überwinder in die Ferse gestochen hat. Und ähnlich macht sie es noch immer bei allen, die sie bekämpfen – die sich entschieden auf die Seite Jesu Christi, des hochgelobten Heilandes, stellen. Sie alle müssen etwas empfinden von dem Fersenstich! Die Kirchengeschichte – die Märtyrergeschichte – ja die Geschichte jedes einzelnen geheiligten Christen kann uns hiervon etwas erzählen. [Lies Röm. 8,17.18.31-39.] Es gibt Leute welche meinen, der Teufel könnte auch noch einmal selig werden. Er ist und bleibt durch den göttlichen Richterspruch zur ewigen Verdammnis verurteilt, eine Strafe, die er auch reichlich verdient hat. [Lies Joh. 12,31; 1 Kor. 15,24-26; vgl. Matth. 25,41.]

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