BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1948
Oktober 1948

Sonntag, 17. / Montag, 18. Oktober 1948


1. Mose 1, 20-23; 1. Chronika 16,23-29; Psalm 29,1-11

Wir wiederholen: „Und Gott schuf am fünfen Tage die großen Seeungeheuer und jedes sich regende, lebendige Wesen, davon die Wasser wimmeln – alle nach ihrer Art. Außerdem schuf Er alle geflügelten Gevögel nach seiner Art. Und Gott sah, daß alles sehr gut war. Nun segnete Gott sie und sprach: „Seid fruchtbar und mehret euch und bevölkert die Wasser des Meeres. Auch die Vögel auf der Erde und in den Lüften sollen sich mehren!“ Von jener damals erschaffenen und heute noch bestehenden Wasser-und Luftwelt heißt es also hier: „Und Gott sah, daß es gut war!“ Was Gott schafft, ist in erster Linie zu Seiner Verherrlichung, zur Erkenntnis Seiner unendlichen Weisheit und Schöpfermacht da und alles dient Seinen Zwecken. Wenn wir, die Erlösten, einmal Gott und das Lamm in der himmlischen Seligkeit preisen werden, dann werden wir im Rückblick auch die unendliche Mannigfaltigkeit, Schönheit und Bedeutsamkeit all der Zahllosen Geschöpfe erkennen, die aus Gottes Hand hervorgegangen sind – sei es nun der wilde, gefräßige Haifisch oder der noch größere Pottfisch, dieser Tyrann des Meeres. Oder das kleinste Insekt, wie z.B. die Milbe, dieses mikroskopisch kleine Spinnentier. – Nicht nur zur Verherrlichung Gottes, sondern auch zum Nutzen des Menschen hat Gott die gesamte Pflanzen und Tierwelt, wie ja überhaupt Himmel und Erde mit allem was darinnen ist, geschaffen. Wir singen mit dem Psalmisten: „Preise den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, Du bist sehr herrlich; mit Majestät und Pracht bist Du bekleidet. Wie viele sind Deiner Werke, o Herr! – Dieses Meer, groß und ausgedehnt nach allen Seiten hin, daselbst wimmelt‘s ohne Zahl von Tieren klein und groß. Da ist der Walfisch, der sich in den Fluten tummelt! Du verbirgst Dein Angesicht – sie erschrecken; Du nimmst ihren Odem weg, so sterben sie und hauchen aus. Sie kehren zurück zu ihrem Staub. Du sendest wieder deinen Odem aus und sie werden neu erschaffen!“ [Lies Psalm 78,1-4, 111,1-4; Jes. 24,14-16a.]

Ja, großer Gott, wenn ich die Welt betrachte, die Du geschaffen durch Dein Allmachtswort. / Wenn ich auf alle jene Wesen achte, die Du regierst und liebest fort und fort – / Dann jauchzt mein Herz Dir, großer Herrscher, zu: Wie groß bist Du!

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