BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1923
Oktober 1923

Donnerstag, den 18. Oktober 1923


Sacharja 6,14; Markus 14,3-9; Sprüche 10,7

Wie viele Namen einst berühmter und hochgestellter Leute dieser Welt sind längst verklungen und vergessen. Die Namen jener Männer, welche vor 2500 Jahren ihre Weihegeschenke für das Haus Jehovas nach Jerusalem brachten, sind in Gottes heiligem Buch hier aufgezeichnet. Tobija heißt: „Der Herr ist mein Gut!“ Jedaja: „Der Herr weiß es!“ Gläubige, die den Herrn wirklich und tatsächlich als ihr höchstes Gut ansehen, hängen ihr Herz nicht an irdisches Hab und Gut, sondern legen dieses freudig Ihm zu Füßen und sehen es als eine Ehre an, wenn sie Seiner Sache und Seinen Geliebten damit dienen können. Der Herr weiß es, was du für Ihn tust oder getan hast! (Vgl. Phil. 4,10-20; Tit. 3,13.14; 3. Joh. 5-8.) Der dritte Spender heißt: Heldai (od. Cheldai), d. h. „Weltlich!“ Er wird aber nachher Helem (oder Chelem) genannt, d. h. „Durch Träume (als göttliche Offenbarungen) genesen!“ Vielleicht liegt in dieser leichten Abänderung des Namens eine sehr feine Bedeutung und nicht, wie vielfach angenommen wird, ein Schreibfehler! Heldai („Weltlich“) wird des Mannes ursprünglicher Name gewesen sein! Sein neuer Name besagt, was durch die Gnade an ihm geschehen ist: Früher weltlich - jetzt durch göttliche Offenbarung und Wirkung ein neuer Mensch! Kannst auch du von einem „Früher“ und „Jetzt“ reden durch Gottes Barmherzigkeit - einst fern, jetzt durch das Blut Christi Gott nahe gebracht? „Einst Finsternis, jetzt Licht in dem Herrn!“? Einst tot für Gott, jetzt in Jesus lebendig gemacht für Ihn und Seine Sache!? Glückselig jedes Herz, dem Jesus einen neuen Namen beilegen kann!

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