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JAHRGANG 1922
September 1922

Sonntag, den 17. September 1922


Haggai 2,7b-9

Wie einst die Herrlichkeit des Herrn und Seine Gegenwart die Stiftshütte und den Tempel erfüllte (2. Mos. 40,34-38; 1. Kön. 8,1-11), so wird es in der glorreichen Zukunft in noch höherem Maße und bleibender geschehen: „Ich werde dieses Haus mit Herrlichkeit füllen, spricht Jehova der Heerscharen. … Die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht Jehova der Heerscharen“. (Vgl. Hes. 43,1-6.) Auch der äußere Glanz, die äußere Pracht des Reiches Christi wird alles je Dagewesene bei weitem übertreffen. Das Gold und das Silber der ganzen Welt wird dem Herrn zur Verfügung stehen und willig in Seinen Dienst gestellt - zu Seiner Ehre verwandt werden! (Jes. 60,6.17; 61,6; man vergleiche wieviel Gold schon den salomonischen Tempel schmückte: 1. Kön. 6,20-22. 28-35.) Aber der äußere und innere Friede, die nationale Sicherheit, die äußere und die geistliche Wohlfahrt, kurz, der göttliche Segen wird des Volkes Israel höchstes Gut sein: „An diesem Orte (d. h. in Jerusalem, wo der Tempel steht) will Ich Frieden geben, spricht Jehova der Heerscharen“. „Ich werde einen Bund des Friedens mit ihnen machen, ein ewiger Bund wird es sein mit ihnen. Und Ich werde sie einsetzen und vermehren und werde Mein Heiligtum in ihre Mitte setzen ewiglich. Und Meine Wohnung wird über ihnen sein, und Ich werde ihr Gott und sie werden Mein Volk sein. Und die Nationen werden wissen, daß Ich Jehova bin, der Israel heiligt, wenn Mein Heiligtum in ihrer Mitte sein wird ewiglich!“ [Hes. 37,26-28; vgl. Jes. 9,6.7; 32,15-18; 54,8.10; Jer. 30,8-10; Hes. 34,25-31; Micha 5,1-3; Joel 3,17-21 [Luther 4,17-21].]

Das Wort: „Mein ist das Silber und Mein das Gold!“, ist Kindern Gottes, die nicht bemittelt sind, zu allen Zeiten ein besonderer Trost gewesen, sowie auch solchen, die in der Arbeit für Ihn stehen. Er verfügt auch in schweren Zeiten über alles und kann und will wunderbar sorgen für die, welche Ihm in ihrem Herzen und praktischen Leben den ersten Platz und die ersten Rechte einräumen! Von ihnen heißt es und sie erleben es: „In der Teurung werden sie genug haben.“

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