BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1918
Juni 1918

Sonntag, den 23. Juni 1918


3. Mose 23,31.32 (VI. Der große Versöhnungstag)

Der große Versöhnungstag sollte ein Tag der Ruhe für das Volk sein. Gerade auf Grund der durch den Hohenpriester geschehenen Versöhnung und infolge ihrer Buße und Selbstkasteiung konnten die Israeliten Ruhe vor Gott und bei Gott finden. Die Sünde war nun gesühnt und hinweggetan und Gott konnte dem Volke ein gnädiger Gott sein. – Auch heute noch ist es so: solange die Sünde zwischen dem Menschen und Gott steht, kann von Ruhe und von Gemeinschaft mit Gott keine Rede sein. Die Sünde scheidet ja den Menschen von Gott und belastet und beunruhigt mit Recht sein Herz und sein Gewissen. Wie unaussprechlich tröstlich und herrlich aber, daß der Herr Jesus Christus, der Sohn Gottes, am Kreuze eine ewige Erlösung und Versöhnung vollbracht hat und daß nun jedes schuldbedrückte, sündenmüde Herz völlige, ewig gültige Reinigung und Vergebung, wahre Ruhe und dauernden Frieden mit Gott erlangen kann durch Sein Blut, wenn es sich in aufrichtiger Buße beugt! – Wie wir schon bemerkten, weist das alttestamentliche Versöhnungsfest vor allem hin auf die heute noch zukünftige Versöhnung der Juden mit Gott. Ihre Buße, vertieft durch entsetzliche Drangsale, wird sich als echt erweisen und sie werden in köstlichster Weise die reinigende, versöhnende Kraft des Blutes Christi erfahren, als eines Lammes ohne Fehl und ohne Flecken! Er ist nunmehr die Grundlage auch ihrer Rettung und ihrer Ruhe, der kostbare Eckstein, an welchem sie sich nicht mehr stoßen, sondern auf welchen allein sie all ihr Heil gründen werden!

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