BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1916
Januar 1916

Mittwoch, den 19. Januar 1916


3. Mose 11,23-25

Jede Berührung mit den für unrein erklärten Tieren, nicht nur das Essen derselben, war verboten, denn das bedeutete für den Israeliten eine Verunreinigung, die es ihm unmöglich machte, dem Heiligtum Jehovas zu nahen. Die Reinheit und Heiligkeit, welche Gott heute bei Seinem erlösten Volke fordert, trägt einen viel höheren, geistlicheren Charakter. Gott erwartet von Seinen Kindern, daß sie sich „von aller Art des Bösen fernhalten“, daß sie „heilig sind in allem Wandel“, daß sie „das Arge hassen“ und vor jeder Sünde „fliehen“. Und es gibt keine wiedergeborene Seele, die es nicht in irgend einem Maße deutlich empfindet: Jede Annäherung an die Welt, jede Berührung mit der Sünde unterbricht den Frieden, die Kraft und die Freude meiner Seele! Gott zieht sich von mir zurück, wenn mein Herz nach menschlichen Ehren oder sinnlichem Genuß trachtet, wenn mein Fuß ungöttliche Wege betritt, wenn meine Hand sich befleckt durch Reich-werden-wollen oder Unreinheit und Härte! (Lies 1. Tim. 6,9-10; 1. Petr. 2,11; 1. Joh. 2,15-17; 1. Kor. 6,9-11.) – Selbst seine Kleider mußte der Israelit waschen, wenn er Berühung mit einem unreinen Tier gehabt hatte. Die Kleider sind in der Bibel ein Bild unserer Lebensgewohnheiten. Ein Hinneigen zur Welt, ein Sich-einlassen mit irgend einer Sünde, ein Verkehr der Menschen, die ein ungöttliche Lebensrichtung haben – alles dieses beeinflußt nicht nur unser Herz, sondern auch unser Benehmen und Verhalten. Und auch dieses haben wir zu reinigen, wenn wir ernstlich Buße tun und neu mit Entschiedenheit dem Herrn folgen und dienen wollen!

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