BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
A - Das Gesetz der Opfer (3. Mose 1-7)

3. Friedensopfer (3. Mose 3,1-17)


3. MOSE 3,12-17 und 7,22-27

3,12 Ist aber sein Opfer eine Ziege und er bringt es vor den HERRN, 13 soll er seine Hand auf ihr Haupt legen und sie schlachten vor der Hütte des Stifts. Und die Söhne Aarons sollen das Blut auf dem Altar umhersprengen, 14 und er soll davon opfern ein Opfer dem HERRN, nämlich das Fett, welches die Eingeweide bedeckt, und alles Fett am Eingeweide, 15 die zwei Nieren mit dem Fett, das daran ist, an den Lenden, und das Netz über der Leber, an den Nieren abgerissen. 16 Und der Priester soll's anzünden auf dem Altar zur Speise des Feuers zum süßen Geruch. Alles Fett ist des HERRN. 17 Das sei eine ewige Sitte bei euren Nachkommen in allen Wohnungen, daß ihr kein Fett noch Blut esset. … 7,22 Und der HERR redete mit Mose und sprach: 23 Rede mit den Kindern Israel und sprich: Ihr sollt kein Fett essen von Ochsen, Lämmern und Ziegen. 24 Aber das Fett vom Aas, und was vom Wild zerrissen ist, macht euch zu allerlei Nutz; aber essen sollt ihr's nicht. 25 Denn wer das Fett ißt von dem Vieh, davon man dem HERRN Opfer bringt, dieselbe Seele soll ausgerottet werde von ihrem Volk. 26 Ihr sollt auch kein Blut essen, weder vom Vieh noch von Vögeln, überall, wo ihr wohnt. 27 Welche Seele würde irgend ein Blut essen, die soll ausgerottet werden von ihrem Volk.

Derjenige Teil des Friedensopfers, welcher für Jehova auf dem Altar „geräuchert“ wurde, wird hier „eine Speise des Feueropfers zum lieblichen Geruch“ genannt (Vers 16). Darin liegt ausgedrückt, welche Erquickung und Befriedigung Gottes Herz an Jesus empfindet, der Sich am Kreuz zu Seinem ewigen Ruhm opferte!

Das Fett ist in der Schrift mehrfach das Bild der inneren Kräfte und des Willens des Herzens, und zwar im guten wie auch im bösen Sinne (vergleiche 5. Mose 32,15; Psalm 73,7; Jeremiah 5,28; Hesekiel 34,16).

5. Mose 32,15 -- Da aber Jesurun fett ward, ward er übermütig. Er ist fett und dick und stark geworden und hat den Gott fahren lassen, der ihn gemacht hat. Er hat den Fels seines Heils gering geachtet. / Psalm 73,7 -- Ihre Person brüstet sich wie ein fetter Wanst; sie tun, was sie nur gedenken. / Jeremiah 5,28 -- Sie sind fett, sie sind glatt; ja, sie überschreiten das Maß der Bosheit. Die Rechtssache richten sie nicht, die Rechtssache der Waisen, so daß es ihnen gelingen könnte; und die Rechtssache der Armen entscheiden sie nicht. (Elberfelder) / Hesekiel 34,16 -- Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte wiederbringen und das Verwundete verbinden und des Schwachen warten; aber was fett und stark ist, will ich vertilgen und will es weiden mit Gericht.

Unser Herr Jesus weihte Seine inneren Kräfte und Seinen ganzen Willen Gott und Seiner Verherrlichung; Er erfüllte als Mensch völlig jenes Gebot: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstande“ (Lukas 10,27). Das Blut der Opfertiere gehörte gleichfalls Jehova. Das Leben jedes Geschöpfes gehört notwenigerweise Gott als Schöpfer sowohl wie als Richter. Ihm allein steht das Verfügungsrecht zu über das Leben des Menschen. Deshalb gab Gott schon in Noahs Tagen das Gesetz: „Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll durch Menschen vergossen werden“ (lies 1. Mose 9,4-6).

1. Mose 9,4-6 -- 4 Allein eßt das Fleisch nicht, das noch lebt in seinem Blut. 5 Auch will ich eures Leibes Blut rächen und will's an allen Tieren rächen und will des Menschen Leben rächen an einem jeglichen Menschen als dem, der sein Bruder ist. 6 Wer Menschenblut vergießt, des Blut soll auch durch Menschen vergossen werden; denn Gott hat den Menschen zu seinem Bilde gemacht.

Der Obrigkeit hat Gott das Schwert in die Hand gegeben. Deshalb trifft z. B. einen Soldaten, welcher im Dienst der Obrigkeit im Kriege steht, keine Schuld an dem vergossenen Blut der Feinde. Im Gegenteil, er wäre ungehorsam, wenn er sich widersetzen würde, das Schwert zu ziehen. (Dienstag, 13.7.1915)

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Zuletzt geändert am 14.07.2013 22:15 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)