BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 674 ( Josef gibt sich seinen Brüdern unter Tränen zu erkennen und erklärt ihnen Gottes Plan in seiner Lebensgeschichte )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

31. Josef gibt sich seinen Brüdern unter Tränen zu erkennen und erklärt ihnen Gottes Plan in seiner Lebensgeschichte (1. Mose 45,1-8)


1. MOSE 45,4-8

4 Er aber sprach zu seinen Brüdern: Tretet doch her zu mir! Und sie traten herzu. Und er sprach: Ich bin Joseph euer Bruder, den ihr nach Ägypten verkauft habt. 5 Und nun bekümmert euch nicht und denkt nicht, daß ich darum zürne, daß ihr mich hierher verkauft habt; denn um eures Lebens willen hat mich Gott vor euch her gesandt. 6 Denn dies sind zwei Jahre, daß es teuer im Lande ist; und sind noch fünf Jahre, daß kein Pflügen und Ernten sein wird. 7 Aber Gott hat mich vor euch her gesandt, daß er euch übrig behalte auf Erden und euer Leben errette durch eine große Errettung. 8 Und nun, ihr habt mich nicht hergesandt, sondern Gott, der hat mich Pharao zum Vater gesetzt und zum Herrn über all sein Haus und zum Fürsten in ganz Ägyptenland

KOLOSSER 3,4

Wenn aber Christus, euer Leben, sich offenbaren wird, dann werdet ihr auch offenbar werden mit ihm in der Herrlichkeit.

Joseph wurde von Gott vorausgesandt, um in Ägypten seinem Vater, seinen Brüdern und all ihren Angehörigen einen Wohnort zu bereiten. Sie sollten im Land Gosen wohnen und nahe bei ihm sein. Da wollte er sie versorgen. Wunderbar bereitete Gott die Rettung ihres Lebens vor. – Ist nicht auch der Heiland vor Seinen Gläubigen hergesandt worden, um ihnen eine Stätte zu bereiten? Ja, Er ist zum Vater gegangen als unser Vorläufer, um uns nach Sich zu ziehen und uns eine Wohnung nahe bei Ihm, in des Vaters Haus, in dem Land der ewigen Erquickung, anzuweisen. Er Selbst bezeugt es uns: „In Meines Vaters Haus sind viele Wohnungen; wäre es nicht so, dann würde Ich es euch gesagt haben. Doch Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten. Ich komme aber wieder und will euch zu Mir nehmen, damit ihr bei Mir seid – dort, wo Ich bin!“ Weißt du, lieber Bruder, liebe Schwester, daß diese Wiederkunft des Herrn ganz nahe ist – daß Jesus Sich freut, Seine Geliebten ganz bald in die himmlische Heimat zu holen? Und was empfindest du, wenn du daran denkst, daß dieses große Ereignis ganz überraschend kommen kann? Ja, daran, daß du mit Freuden jeden Tag auf Ihn wartest, kannst du deine Dankbarkeit und Liebe dem Sohn Gottes gegenüber ermessen. [Lies Phil. 3,20.21; 1. Kor. 15,51-58.]

Philipper 3,20.21 -- 20 Unser Wandel aber ist im Himmel, von dannen wir auch warten des Heilands Jesu Christi, des HERRN, 21 welcher unsern nichtigen Leib verklären wird, daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe nach der Wirkung, mit der er kann auch alle Dinge sich untertänig machen. / 1. Korinther 15,51-58 -- 51 Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden; 52 und dasselbe plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune. Denn es wird die Posaune schallen, und die Toten werden auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden. 53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. 54 Wenn aber das Verwesliche wird anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: 55 "Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" (Andere Überlieferung: "Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?") 56 Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz. 57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern HERRN Jesus Christus! 58 Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unbeweglich, und nehmet immer zu in dem Werk des HERRN, sintemal ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem HERRN.

Wenn wir die neutestamentlichen Briefe im Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi lesen, dann finden wir viele Zeugnisse von Gläubigen, die mit Freuden das herrliche Offenbarwerden ihres Herrn erwarten. Paulus schreibt z. B. an Titus: „Wir warten darauf, daß sich unsere glückselige Hoffnung erfülle: Vor aller Welt soll ja ganz bald die Herrlichkeit unseres großen Gottes und unseres Erretters Jesus Christus in die Erscheinung treten. Er hat Sich Selbst einst für uns geopfert, um uns von aller Ungerechtigkeit loszukaufen; denn Er wollte Sich ein Eigentumsvolk reinigen, das voll Eifers sei, Gutes zu tun!“ (Lies 1. Petr. 1,3-9; 1. Joh. 3,2.3)

1. Petrus 1,3-9 -- 3 Gelobet sei Gott und der Vater unsers HERRN Jesu Christi, der uns nach seiner Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, 4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das behalten wird im Himmel 5 euch, die ihr aus Gottes Macht durch den Glauben bewahrt werdet zur Seligkeit, die bereitet ist, daß sie offenbar werde zu der letzten Zeit. 6 In derselben werdet ihr euch freuen, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wo es sein soll, traurig seid in mancherlei Anfechtungen, 7 auf daß euer Glaube rechtschaffen und viel köstlicher erfunden werde denn das vergängliche Gold, das durchs Feuer bewährt wird, zu Lob, Preis und Ehre, wenn nun offenbart wird Jesus Christus, 8 welchen ihr nicht gesehen und doch liebhabt und nun an ihn glaubet, wie wohl ihr ihn nicht sehet, und werdet euch freuen mit herrlicher und unaussprechlicher Freude 9 und das Ende eures Glaubens davonbringen, nämlich der Seelen Seligkeit. / 1. Johannes 3,2.3 -- 2 Meine Lieben, wir sind nun Gottes Kinder; und es ist noch nicht erschienen, was wir sein werden. Wir wissen aber, wenn es erscheinen wird, daß wir ihm gleich sein werden; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. 3 Und ein jeglicher, der solche Hoffnung hat zu ihm, der reinigt sich, gleichwie er auch rein ist.

(Donnerstag, 7. Januar 1954)

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