BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 427 (Sara stirbt in Hebron im Alter von 127 Jahren)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

47. Sara stirbt in Hebron im Alter von 127 Jahren (1. Mose 23,1-2)


1. MOSE 23,1.2

1 Sara ward hundertsiebenundzwanzig Jahre alt 2 und starb in Kirjat-Arba, das Hebron heißt, im Lande Kanaan. Da kam Abraham, daß er sie beklagte und beweinte.

JAKOBUS 4,14

14 die ihr nicht wisset, was morgen sein wird. Denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist's, der eine kleine Zeit währt, danach aber verschwindet er.

Auch für uns wird die Stunde kommen, da wir „den Weg alles Fleisches“ zu gehen haben! – Wie werden wir sterben? Haben wir wirklich in unserem Leben die einzige Rettung erfahren, die es für den Sünder gibt? Haben wir wohl wirklich den großen Gott aller Gnade kennengelernt und unsere Zuflucht genommen zu Jesus Christus, dem alleinigen Erlöser? [Lies Titus 2,11-14; 3,3-7.]

Titus 2,11-14 -- 11 Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen 12 und züchtigt uns, daß wir sollen verleugnen das ungöttliche Wesen und die weltlichen Lüste, und züchtig, gerecht und gottselig leben in dieser Welt 13 und warten auf die selige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unsers Heilandes, Jesu Christi, 14 der sich selbst für uns gegeben hat, auf daß er uns erlöste von aller Ungerechtigkeit und reinigte sich selbst ein Volk zum Eigentum, das fleißig wäre zu guten Werken. / Titus 3,3-7 -- 3 Denn wir waren weiland auch unweise, ungehorsam, verirrt, dienend den Begierden und mancherlei Wollüsten, und wandelten in Bosheit und Neid, waren verhaßt und haßten uns untereinander. 4 Da aber erschien die Freundlichkeit und Leutseligkeit Gottes, unsers Heilandes, 5 nicht um der Werke willen der Gerechtigkeit, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit machte er uns selig durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung des heiligen Geistes, 6 welchen er ausgegossen hat über uns reichlich durch Jesum Christum, unsern Heiland, 7 auf daß wir durch desselben Gnade gerecht und Erben seien des ewigen Lebens nach der Hoffnung.

Vor lauter Sorgen des irdischen Berufs und Lebens vergessen die meisten Menschen für ihre Seele zu sorgen! Vor lauter Arbeit mit Kopf und Händen kommen so wenige dazu, an ihrem Inneren zu arbeiten, und ihre Zuflucht zu nehmen zu Jesus Christus! O wie ist das doch so ernst: Wenn man nicht zum lebendigen Glauben an den Sohn Gottes – zu einer klaren Bekehrung und Wiedergeburt gekommen ist, so hat man den Sinn des Lebens verfehlt! Man ist umsonst in diese Welt hineingeboren; man hat umsonst gelebt, hat umsonst so vieles im Leben durchgemacht, vergeblich die Güte Gottes erfahren und so viele Hinweise auf das ewige Leben empfangen! – Der große Knecht Gottes, Moses, hat uns beten gelehrt: „Herr lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen! Lehre uns zählen unsere Lebenstage, damit wir ein weises Herz erlangen!“ [Lies Ps. 90,9-15.]

Psalm 90,9-15 -- 9 Darum fahren alle unsere Tage dahin durch deinen Zorn; wir bringen unsre Jahre zu wie ein Geschwätz. 10 Unser Leben währet siebzig Jahre, und wenn's hoch kommt, so sind's achtzig Jahre, und wenn's köstlich gewesen ist, so ist es Mühe und Arbeit gewesen; denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon. 11 Wer glaubt aber, daß du so sehr zürnest, und wer fürchtet sich vor solchem deinem Grimm? 12 Lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen, auf daß wir klug werden. 13 HERR, kehre doch wieder zu uns und sei deinen Knechten gnädig! 14 Fülle uns früh mit deiner Gnade, so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang. 15 Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagest, nachdem wir so lange Unglück leiden.

Der weise Hiob spricht: „Meine Tage eilen schneller dahin als ein Läufer; – sie gleiten rascher dahin als ein Weberschifflein – gleichen einem Adler, der auf Fraß herabstürzt!“ „Der Mensch vom Weibe geboren, ist kurz an Tagen und mit Unruhe gesättigt. Wie eine Blume kommt er hervor und verwelkt – er flieht wie ein Schatten und hat keinen Bestand. Dennoch hast Du, Herr, Deine Augen über einen solchen offen und hast große Gnade für ihn! [Hiob 7,6; 9,25.26; 14,1-3; vgl. Ps. 39,5.11.]

Hiob 7,6 -- Meine Tage sind leichter dahingeflogen denn die Weberspule und sind vergangen, daß kein Aufhalten dagewesen ist. / Hiob 9,25-26 -- 25 Meine Tage sind schneller gewesen denn ein Läufer; sie sind geflohen und haben nichts Gutes erlebt. 26 Sie sind dahingefahren wie die Rohrschiffe, wie ein Adler fliegt zur Speise. / Hiob 14,1-3 -- 1 Der Mensch, vom Weibe geboren, lebt kurze Zeit und ist voll Unruhe, 2 geht auf wie eine Blume und fällt ab, flieht wie ein Schatten und bleibt nicht. 3 Und du tust deine Augen über einen solchen auf, daß du mich vor dir ins Gericht ziehest. / Psalm 39,5.11 (Lu 6.12) -- 6 Siehe, meiner Tage sind einer Hand breit bei dir, und mein Leben ist wie nichts vor dir. Wie gar nichts sind alle Menschen, die doch so sicher leben! ... 12 Wenn du einen züchtigst um der Sünde willen, so wird seine Schöne verzehrt wie von Motten. Ach wie gar nichts sind doch alle Menschen!

(Sonntag, 18. November 1951)

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