BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 408 (Abraham schließt einen Bund mit Abimelech in Beerscheba)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

41. Abraham schließt einen Bund mit Abimelech in Beerscheba (1. Mose 21,22-34)


1. MOSE 21,22-34

22 Zu der Zeit redete Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, mit Abraham und sprach: Gott ist mit dir in allem, das du tust. 23 So schwöre mir nun bei Gott, daß du mir und meinen Kindern und meinen Enkeln keine Untreue erzeigen wollest, sondern die Barmherzigkeit, die ich an dir getan habe, an mir auch tust und an dem Lande, darin du ein Fremdling bist. 24 Da sprach Abraham: Ich will schwören. 25 Und Abraham setzte Abimelech zur Rede um des Wasserbrunnens willen, den Abimelechs Knechte hatten mit Gewalt genommen. 26 Da antwortete Abimelech: Ich habe es nicht gewußt, wer das getan hat; auch hast du mir's nicht angesagt; dazu habe ich's nicht gehört bis heute. 27 Da nahm Abraham Schafe und Rinder und gab sie Abimelech; und sie machten beide einen Bund miteinander. 28 Und Abraham stellt sieben Lämmer besonders. 29 Da sprach Abimelech zu Abraham: Was sollen die sieben Lämmer, die du besonders gestellt hast? 30 Er antwortete: Sieben Lämmer sollst du von meiner Hand nehmen, daß sie mir zum Zeugnis seien, daß ich diesen Brunnen gegraben habe. 31 Daher heißt die Stätte Beer-Seba, weil sie beide miteinander da geschworen haben. 32 Und also machten sie den Bund zu Beer-Seba. Da machten sich auf Abimelech und Phichol, sein Feldhauptmann, und zogen wieder in der Philister Land. 33 Abraham aber pflanzte Bäume zu Beer-Seba und predigte daselbst von dem Namen des HERRN, des ewigen Gottes. 34 Und er war ein Fremdling in der Philister Lande eine lange Zeit.

1. MOSE 26,26-28

26 Und Abimelech ging zu ihm von Gerar, und Ahussat, sein Freund, und Phichol, sein Feldhauptmann. 27 Aber Isaak sprach zu ihnen: Warum kommt ihr zu mir? Haßt ihr mich doch und habt mich von euch getrieben. 28 Sie sprachen: Wir sehen mit sehenden Augen, daß der HERR mit dir ist. Darum sprachen wir: Es soll ein Eid zwischen uns und dir sein, und wir wollen einen Bund mit dir machen

Eines Tages kam Abimelech mit seinem Feldhauptmann Pikol zu Abraham und sprach: „Ich sehe, Gott ist mit dir in allem was du tust!“ – Wenn Gott mit uns ist und wir treu auf Gottes Seite stehen, so ist das immer ein Weg, der von dem gewöhnlichen Lauf der Welt abweicht. Deshalb nennt die Bibel die echten Christen Heilige, d. h. Gottgeweihte und für Gott Abgesonderte. Es war also dem Philister-Fürsten Abimelech nicht entgangen, daß der lebendige Gott mit Abraham war und ihn segnete. Seit dem Tage der ersten Begegnung mit Abraham hatte er Gelegenheit gehabt, das Leben dieses Fremdlings zu beobachten, sein Verhalten im Verkehr näher zu prüfen. Abrahams heilige, von der Welt zurückgezogene Art blieb Abimelech nicht verborgen. Und auch die besonderen Segnungen Gottes, die auf Abrahams ganzem Leben und Tun ruhten, konnte er beobachten. Das alles hatte auf ihn einen mächtigen Eindruck gemacht. [Lies 1. Mose 39,2.3; Ps. 64.10; vgl. Offb. 3,8.9.]

1. Mose 39,2-3 -- 2 Und der HERR war mit Joseph, daß er ein glücklicher Mann ward; und er war in seines Herrn, des Ägypters, Hause. 3 Und sein Herr sah, daß der HERR mit ihm war; denn alles, was er tat, dazu gab der HERR Glück durch ihn / Psalm 64,10 (Lu 11) -- Die Gerechten werden sich des HERRN freuen und auf ihn trauen, und alle frommen Herzen werden sich des rühmen. / Offenbarung 3,8-9 -- 8 Ich weiß deine Werke. Siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft, und hast mein Wort behalten und hast meinen Namen nicht verleugnet. 9 Siehe, ich werde geben aus des Satanas Schule, die da sagen, sie seien Juden, und sind's nicht, sondern lügen; siehe, ich will sie dazu bringen, daß sie kommen sollen und niederfallen zu deinen Füßen und erkennen, daß ich dich geliebt habe.

Es gibt ja Leute die sagen: „Es ist mir ganz gleichgültig, was die Menschen von mir reden!“ Gewiß, wenn wir suchen, in allen Dingen Gott wohlzugefallen, und den Menschen mit Freundlichkeit und Wohlwollen zu begegnen, dann braucht es uns nicht anzufechten, wenn sie unsere Frömmigkeit und unser Festhalten an der Bibel für rückständig und eng begrenzt halten. Wenn wir dagegen den Menschen gerechte Ursache geben, sich über unser Benehmen und Verhalten zu beklagen, dann muß uns das sehr zum Nachdenken und zur Selbstprüfung treiben. Als die Apostel den Christen in Jerusalem den Vorschlag machten, Brüder für die äußere Versorgung der vielen Gläubigen, besonders der Witwen einzusetzen, da suchten sie sieben Männer aus, die in der ganzen Gemeinde ein gutes Zeugnis hatten – die voll Heiligen Geistes und Weisheit waren! [Lies Dan. 6,5; Hebr. 3,1-6.]

Daniel 6,5 -- Derhalben trachteten die Fürsten und Landvögte darnach, wie sie eine Sache an Daniel fänden, die wider das Königreich wäre. Aber sie konnten keine Sache noch Übeltat finden; denn er war treu, daß man ihm keine Schuld noch Übeltat an ihm finden mochte. / Hebräer 3,1-6 -- 1 Derhalben, ihr heiligen Brüder, die ihr mit berufen seid durch die himmlische Berufung, nehmet wahr des Apostels und Hohenpriesters, den wir bekennen, Christus Jesus, 2 der da treu ist dem, der ihn gemacht hat, wie auch Mose in seinem ganzen Hause. 3 Dieser aber ist größerer Ehre wert denn Mose, soviel größere Ehre denn das Haus der hat, der es bereitete. 4 Denn ein jeglich Haus wird von jemand bereitet; der aber alles bereitet hat, das ist Gott. 5 Und Mose war zwar treu in seinem ganzen Hause als ein Knecht, zum Zeugnis des, das gesagt sollte werden, 6 Christus aber als ein Sohn über sein Haus; des Haus sind wir, so wir anders das Vertrauen und den Ruhm der Hoffnung bis ans Ende fest behalten.

(Montag, 23. Juli 1951)

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