BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 134 (Gott verurteilt die Schlange)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

10. Gott der HERR verurteilt die Schlange (1. Mose 3,14.15)


1. MOSE 3,15

15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

JOHANNES 16,7-11

7 Aber ich sage euch die Wahrheit: es ist euch gut, daß ich hingehe. Denn so ich nicht hingehe, so kommt der Tröster nicht zu euch; so ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden. 8 Und wenn derselbe kommt, wird er die Welt strafen um die Sünde und um die Gerechtigkeit und um das Gericht: 9 um die Sünde, daß sie nicht glauben an mich; 10 um die Gerechtigkeit aber, daß ich zum Vater gehe und ihr mich hinfort nicht sehet; 11 um das Gericht, daß der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

Der tückische giftige Biß der Schlange in die Ferse des „Weibessamens“ deutet nur zu klar hin auf die Todesleiden, die der Teufel dem Sohne Gottes am Kreuze bereitete. Die Schrift sagt: „Weil nun die Kinder die Christus erlösen wollte, alle einen Leib von Fleisch und Blut tragen, so hat auch Er gleicherweise einen solchen Leib angenommen, damit Er durch seinen Tod den zunichte mache, der die Macht des Todes innehat, das ist der Teufel!“ [Hebr. 2,14.15; vgl. Hiob 33,23-28; Psalm 56,13.]

Hebräer 2,14.15 -- 14 Nachdem nun die Kinder Fleisch und Blut haben, ist er dessen gleichermaßen teilhaftig geworden, auf daß er durch den Tod die Macht nehme dem, der des Todes Gewalt hatte, das ist dem Teufel, 15 und erlöste die, so durch Furcht des Todes im ganzen Leben Knechte sein mußten. / Hiob 33,23-28 -- 23 So dann für ihn ein Engel als Mittler eintritt, einer aus tausend, zu verkündigen dem Menschen, wie er solle recht tun, 24 so wird er ihm gnädig sein und sagen: "Erlöse ihn, daß er nicht hinunterfahre ins Verderben; denn ich habe eine Versöhnung gefunden." 25 Sein Fleisch wird wieder grünen wie in der Jugend, und er wird wieder jung werden. 26 Er wird Gott bitten; der wird ihm Gnade erzeigen und wird ihn sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen nach seiner Gerechtigkeit vergelten. 27 Er wird vor den Leuten bekennen und sagen: "Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt; aber es ist mir nicht vergolten worden. 28 Er hat meine Seele erlöst, daß sie nicht führe ins Verderben, sondern mein Leben das Licht sähe." / Psalm 56,14 -- 14 denn du hast meine Seele vom Tode errettet, meine Füße vom Gleiten, daß ich wandle vor Gott im Licht der Lebendigen.

Die Geschichte von Golgatha redet laut von diesem Fersenstich. [Lies Mark. 15,33-39.]

Markus 15,33-39 -- 33 Und nach der sechsten Stunde ward eine Finsternis über das ganze Land bis um die neunte Stunde. 34 Und um die neunte Stunde rief Jesus laut und sprach: "Eli, Eli lama asabthani?" das ist verdolmetscht: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? 35 Und etliche, die dabeistanden, da sie es hörten, sprachen sie: Siehe er ruft den Elia. 36 Da lief einer und füllte einen Schwamm mit Essig und steckte ihn auf ein Rohr und tränkte ihn und sprach: Halt, laßt sehen, ob Elia komme und ihn herabnehme. 37 Aber Jesus schrie laut und verschied. 38 Und der Vorhang im Tempel zerriß in zwei Stücke von obenan bis untenaus. 39 Der Hauptmann aber, der dabeistand ihm gegenüber und sah, daß er mit solchem Geschrei verschied, sprach: Wahrlich, dieser Mensch ist Gottes Sohn gewesen!

Wir denken hier etwa an die Wut, mit der der Satan die Herzen der Juden gegen ihren Messias erfüllte, so daß sie nicht ruhten, bis Er mit durchbohrten Händen und Füßen blutend und sterbend am Kreuze hing. Da siehst du, wie die höllische Schlange zischend und wütend ihren Überwinder in die Ferse gestochen hat. Und ähnlich macht sie es noch immer bei allen, die sie bekämpfen – die sich entschieden auf die Seite Jesu Christi, des hochgelobten Heilandes, stellen. Sie alle müssen etwas empfinden von dem Fersenstich! Die Kirchengeschichte – die Märtyrergeschichte – ja die Geschichte jedes einzelnen geheiligten Christen kann uns hiervon etwas erzählen. [Lies Röm. 8,17.18.31-39.]

Römer 8,17.18.31-39 -- 17 Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden. 18 Denn ich halte es dafür, daß dieser Zeit Leiden der Herrlichkeit nicht wert sei, die an uns soll offenbart werden. … 31 Was wollen wir nun hierzu sagen? Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? 32 welcher auch seines eigenen Sohnes nicht hat verschont, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben; wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? 33 Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. 34 Wer will verdammen? Christus ist hier, der gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns. 35 Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Fährlichkeit oder Schwert? 36 wie geschrieben steht: "Um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag; wir sind geachtet wie Schlachtschafe." 37 Aber in dem allem überwinden wir weit um deswillen, der uns geliebt hat. 38 Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, 39 weder Hohes noch Tiefes noch keine andere Kreatur mag uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm HERRN.

Es gibt Leute welche meinen, der Teufel könnte auch noch einmal selig werden. Er ist und bleibt durch den göttlichen Richterspruch zur ewigen Verdammnis verurteilt, eine Strafe, die er auch reichlich verdient hat. [Lies Joh. 12,31; 1 Kor. 15,24-26; vgl. Matth. 25,41.]

Johannes 12,31 -- 31 Jetzt geht das Gericht über die Welt; nun wird der Fürst dieser Welt ausgestoßen werden. / 1. Korinther 15,24-26 -- 24 darnach das Ende, wenn er das Reich Gott und dem Vater überantworten wird, wenn er aufheben wird alle Herrschaft und alle Obrigkeit und Gewalt. 25 Er muß aber herrschen, bis daß er "alle seine Feinde unter seine Füße lege". 26 Der letzte Feind, der aufgehoben wird, ist der Tod. / Matthäus 25,41 -- 41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:26 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)