BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 131 (Gott verurteilt die Schlange)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

10. Gott der HERR verurteilt die Schlange (1. Mose 3,14.15)


1. MOSE 3,14.15

14 Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang. 15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Derselbe soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

Nach dem richterlichen Verhör der Menschen ergeht nun der Urteilsspruch des Höchsten über die einzelnen Schuldigen. Das Verhör sollte Adam und Eva zum Aussprechen dessen führen, was sie getan hatten. Nachdem dies erreicht war, vernehmen wir drei Urteilssprüche Gottes. Die Urteilssprüche zeigen uns gleichzeitig, wie sich nun infolge des Sündenfalles die Zukunft der Menschen gestalten wird. Die Schlange wird von Gott keines Verhörs gewürdigt, sondern muß nur ihr Strafurteil vernehmen: „Weil du dies getan – die kostbaren Menschen verführt hast, sollst du verflucht sein vor allem Vieh und vor allem Getier des Feldes! Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens!“ Zunächst verhängt Gott über sie einen furchtbaren Fluch, und wir alle fühlen es auch heute noch, daß die Schlange ein verfluchtes Tier ist. Unwillkürlich flößt uns ihr Anblick Grauen ein! [Vgl. 3. Mose 11,42.]

3. Mose 11,42 -- 42 Alles, was auf dem Bauch kriecht, und alles, was auf vier oder mehr Füßen geht, unter allem, was auf Erden schleicht, sollt ihr nicht essen; denn es soll euch eine Scheu sein.

Auf dem Bauche kriechen, das ist das Zeichen gänzlicher Erniedrigung. Dieses teuflische Tier hat sich über den Menschen erhoben und ihn verderben wollen. Zur Strafe dafür soll sie auf dem Bauche kriechen, während der Mensch, der nach dem Bild Gottes geschaffen ist, aufrecht geht! Auch muß die Schlange „Staub fressen ihr Leben lang!“ [Lies Jes. 65,25; Micha 7,17; vgl. Jes. 49,23; 2. Mose 32,15-20.]

Jesaja 65,25 -- 25 Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind, und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR. / Micha 7,17 -- 17 Sie sollen Staub lecken wie die Schlangen und wie das Gewürm auf Erden zitternd hervorkommen aus ihren Burgen; sie werden sich fürchten vor dem HERRN, unserm Gott, und vor dir sich entsetzen. / Jesaja 49,23 -- 23 Und Könige sollen deine Pfleger, und ihre Fürstinnen deine Säugammen sein; sie werden vor dir niederfallen zur Erde aufs Angesicht und deiner Füße Staub lecken. Da wirst du erfahren, daß ich der HERR bin, an welchem nicht zu Schanden werden, die auf mich harren. / 2. Mose 32,15-20 -- 15 Mose wandte sich und stieg vom Berge und hatte zwei Tafeln des Zeugnisses in seiner Hand, die waren beschrieben auf beiden Seiten. 16 Und Gott hatte sie selbst gemacht und selber die Schrift eingegraben. 17 Da nun Josua hörte des Volks Geschrei, daß sie jauchzten, sprach er zu Mose: Es ist ein Geschrei im Lager wie im Streit. 18 Er antwortete: Es ist nicht ein Geschrei gegeneinander derer, die obliegen und unterliegen, sondern ich höre ein Geschrei eines Singetanzes. 19 Als er aber nahe zum Lager kam und das Kalb und den Reigen sah, ergrimmte er mit Zorn und warf die Tafeln aus seiner Hand und zerbrach sie unten am Berge 20 und nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und zerschmelzte es mit Feuer und zermalmte es zu Pulver und stäubte es aufs Wasser und gab's den Kindern Israel zu trinken

Nicht als ob der Staub ihre ausschließliche Nahrung wäre; aber bei ihrem Kriechen im Staube vermischt sich ihre Nahrung mit Staub. – Dieser Fluch gilt nicht nur dem vernunftlosen Tier, sondern vor allem dem teuflischen Verführer, der sich hinter der Schlange verbirgt. Die Strafe die die Schlange trifft, ist also ein Sinnbild von der Bestrafung des Teufels! [Lies Offb. 20,1-3.9b.10; vgl. Matth. 25,41.]

Offenbarung 20,1-3.9.10 -- 1 Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand. (Offenbarung 9.1) 2 Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre 3 und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit. … 9 Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie. 10 Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit. / Matthäus 25,41 -- 41 Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und seinen Engeln!

Lieber Leser, gehörst du zum Reich des Lichts oder zum Reich der Finsternis – bist du ein Kind Gottes oder ein Kind des Teufels? [Lies Eph. 5,1-11a.]

Epheser 5,1-11 -- 1 So seid nun Gottes Nachfolger als die lieben Kinder 2 und wandelt in der Liebe, gleichwie Christus uns hat geliebt und sich selbst dargegeben für uns als Gabe und Opfer, Gott zu einem süßen Geruch. 3 Hurerei aber und alle Unreinigkeit oder Geiz lasset nicht von euch gesagt werden, wie den Heiligen zusteht, 4 auch nicht schandbare Worte und Narrenteidinge oder Scherze, welche euch nicht ziemen, sondern vielmehr Danksagung. 5 Denn das sollt ihr wissen, daß kein Hurer oder Unreiner oder Geiziger, welcher ist ein Götzendiener, Erbe hat in dem Reich Christi und Gottes. 6 Lasset euch niemand verführen mit vergeblichen Worten; denn um dieser Dinge willen kommt der Zorn Gottes über die Kinder des Unglaubens. 7 Darum seid nicht ihr Mitgenossen. 8 Denn ihr waret weiland Finsternis; nun aber seid ihr ein Licht in dem HERRN. 9 Wandelt wie die Kinder des Lichts, die Frucht des Geistes ist allerlei Gütigkeit und Gerechtigkeit und Wahrheit, 10 und prüfet, was da sei wohlgefällig dem HERRN. 11 und habt nicht Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, strafet sie aber vielmehr.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:25 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)